Landschaftlich reizvolle Radroute durch den Nationalpark Kalkalpen
Im Jahre 1971 fuhr die Waldbahn das letzte Mal von Reichraming im Ennstal ins Hintergebirge. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Schmalspurtrasse gebaut, um die gefährliche Holzdrift auf den gestauten Wildbächen zu umgehen. Erlebnisstationen am Radweg erzählen heute von der schwierigen Arbeit der Holzknechte. Die wilden Schluchten und Täler des Nationalparks Kalkalpen machen die 50 km-Radrunde besonders reizvoll, ebenso der Schleierfall und die Durchfahrt mehrerer Felstunnels. Wer Höhenmeter scheut, fährt ab der ehemaligen Bergwerksiedlung Weißwasser auf dem Anfahrtsweg zurück. Er verpasst jedoch die herrliche Region um den Hirschkogel und den Panoramablick von der Anlaufalm, nicht zu vergessen das idyllische Holzfällerdorf Brunnbach.
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. entwickelte sich das Salzkammergut zur beliebten Tourismusregion. Die stetig wachsende Gästezahl verlangte nach einer guten Transportmöglichkeit. Grund genug, die Salzkammergut-Lokalbahn, kurz SKGLB oder Ischlerbahn genannt, zu bauen. Von 1893 bis 1957 schnauften die Dampfloks auf der landschaftlich besonders reizvollen Route von der Landeshauptstadt Salzburg an Mondsee und Wolfgangsee entlang bis zur kaiserlichen Sommerresidenz Bad Ischl. Heute ist die ehemalige Bahntrasse ein Teilabschnitt des Salzkammergut-Radweges. Die Route verläuft mit wenigen Ausnahmen komplett auf der ehemaligen Bahntrasse. Wer sich für die Geschichte der ehemaligen Schmalspurbahn interessiert, der sollte einen Abstecher zum SKGLB-Museum in Mondsee einplanen, mit Original-Dampflokomotiven und Waggons, ausgestellt in der Remise das einstigen Bahnhofs am See. Wem der Sinn eher nach Weißem Rössl am Wolfgangsee steht, der macht einen Ausflug mit dem Boot über den See zum berühmten Gasthaus.
Die 320 km von Passau nach Wien sind einer der beliebtesten Fernradwege
Die Strecke von Passau nach Wien gilt als einer der beliebtesten Fernradwege Europas mit mehr als 300.000 Radlern pro Jahr, knapp ein Viertel davon fahren sogar die ganzen 320 Kilometer. Radlerstaus braucht aber niemand zu fürchten, denn die flussnahe Wegführung ist ausgezeichnet, zumal auf weiten Strecken der Radweg an beiden Ufern entlang verläuft. So erhielt der österreichische Donau-Radweg auch gerade vom ADFC die Vier-Sterne- Auszeichnung als Qualitätsradroute. Das Freizeit- und Serviceangebot zeigt sich überdurchschnittlich, von Fahrradferien auf dem Bauernhof bis zum Luxus-Wellnesshotel, von der kompletten E-Bike-Versorgung bis hin zur mobilen Radler-Masseurin.
Blaue Wildbacherrebe heißt das edle Gewächs, aus dem ausschließlich der Schilcherwein gekeltert werden darf. Die Trauben für den spritzigen Roséwein wachsen vor allem im Südwesten der Steiermark im Schilcherland mit den bekannten Orten Stainz, Eibiswald und Deutschlandsberg. Eine landschaftlich liebliche, saftig grüne Region, etwas abseits vom Massentourismus. Einen guten Querschnitt durch Natur und Kultur bietet die Nord-Südroute der Schilcherweinstraße, die allerdings eher den Autowanderern zu empfehlen ist. Radtouristen halten sich besser an die Schilcherland-Tour „Steirische Toskana“, an die Zwei-Flüsse-Tour entlang der Saggau und der Schwarzen Sulm oder an die Austria-Slovenija-Runde mit Abstecher über die Grenze in die slowenische Steiermark.
Blaue Wildbacherrebe heißt das edle Gewächs, aus dem ausschließlich der Schilcherwein gekeltert werden darf. Die Trauben für den spritzigen Roséwein wachsen vor allem im Südwesten der Steiermark im Schilcherland mit den bekannten Orten Stainz, Eibiswald und Deutschlandsberg. Eine landschaftlich liebliche, saftig grüne Region, etwas abseits vom Massentourismus. Einen guten Querschnitt durch Natur und Kultur bietet die Nord-Südroute der Schilcherweinstraße, die allerdings eher den Autowanderern zu empfehlen ist. Radtouristen halten sich besser an die Schilcherland-Tour „Steirische Toskana“, an die Zwei-Flüsse-Tour entlang der Saggau und der Schwarzen Sulm oder an die Austria-Slovenija-Runde mit Abstecher über die Grenze in die slowenische Steiermark.