Auf jeder Messe bilden sich wahre Menschentrauben, wenn Globetrotter Tilmann Waldthaler zu seinen Original-Reiserädern die Details erklärt. Wir haben den Weitgereisten zu einem Studiotermin gebeten und seine Gefährte ins Rampenlicht gerückt.
Mehr als neun Jahre radelte er um die Welt, durch alle Kontinente. Am 13. August 1998 stieg Carsten Janz aufs Rad und fuhr los. Zuerst Richtung Tschechien, Österreich, Ungarn, Kroatien, Italien und Griechenland. Weiter über die Türkei in den Nahen Osten. Er weilte gerade in Amman, als Jordaniens König Hussein starb. „Innerhalb weniger Minuten stand das Leben still im Land, und alle beteten“. Das und vieles mehr berichtete er TREKKINGBIKE-Reiseredakteur Armin Herb nach seiner Rückkehr nach Deutschland.
Elf Jahre lang Fahrrad fahren durch die schönsten Länder dieser Erde – das ist das Ziel des Japaners Daisuke Nakanishi. Mittlerweile ist er 9 1/2 Jahre und 100.000 km on tour um den Globus. Im Sommer 2006 machte er einen kurzen Zwischenstopp in der Redaktion. Nun hat er auch seine eigene Website unter www.daisukebike.be/de
Den Traum hegte Herbert Born schon seit 23 Jahren, in diesem Jahr hat er ihn verwirklicht: Eine Radtour zum Nordkap. Als Manager hatte der passionierte Radfahrer nie genügend Zeit für längere Touren. Neben einigen kürzeren Rennrad-Klassikern stand erst eine USA-Durchquerung von Washington D. C. nach Los Angeles 1989 in seinem Tourenheft. Nach seinem Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess sollte sich das ändern. Als Vater von zwei erwachsenen Söhnen wollte er aus dem geregelten Alltag eines Wohlstandsbürgers ausbrechen und sich einer sportlichen Herausforderung stellen: Eine Alleinfahrt auf einem Trekkingrad mit eigenem Gepäcktransport. www.herbertborn.de
Rund 15.000 Kilometer hat sich Dirk Rohrbach vorgenommen. In 180 Tagen. Allein mit dem Fahrrad von Florida über Los Angeles, Seattle und Washington zurück nach Tampa. Sechs Monate endlose Weiten, grenzenlose Freiheit. Aber dem Arzt und Journalist geht es bei seiner Solo-Umrundung der USA nicht um sportliche Höchstleistungen. Er will das Land und seine Bewohner anders erfahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Auf kleinen Nebenstraßen erlebt der deutsche Radler dabei Unerwartetes, Spannendes und Melancholisches. Herzliche Begegnungen, grandiose Landschaften und technische Herausforderungen am Rad prägen die Reise. www.weltgeschichten.com