Das passende Rad für Alltag, Touren und die große Reise
Das Rad für jeden Tag darf keine Macken haben. Solide Technik, sichere Funktion und lange Lebensdauer sind hier gefragt. Auch pflegeleichte Komponenten und niedriges Gewicht erfreuen den Vielfahrer. In dieser Kaufberatung bringen wir Sie auf den neuesten Stand der Fahrradtechnik und zeigen Ihnen die besten Alltags-, Touren- und Reiseräder der vergangenen Saison noch einmal im Überblick.
Velo-Rennen und -Fernfahrten begeisterten die Massen schon im späten 19. Jahrhundert. Frankreich entwickelte sich zum Herzland des frühen Radsports: Älter als die Tour de France ist die noch heute ausgetragene Fernfahrt Paris-Brest-Paris, eine Non-Stop-Radveranstaltung über 1200 Kilometer. Solche Fern-Radfahrer nennt man Randonneure, vom französischen Begriff für „Wanderer“. Leichte, reisetaugliche Fahrräder mit traditionellem Rennlenker-Bügel sind so etwas wie der Urmeter des Trekkingrades. Mittlerweile beleben neue Impulse das Ur-Modell des Reiserads, den Randonneur. Endlich hält mit der Discbrake auch hier moderne Bremsentechnik Einzug.
Die leichten Geländesportler haben sich weiterentwickelt
Überall zu Hause, leicht und spritzig – das Crossrad ist der gemeinsame Vorfahre aller Trekkingräder. Das Ur-Trekkingrad, ein Spaßgerät mit sportlichen Genen, das in den mittleren 80er Jahren als Kreuzung aus Mountainbike und Querfeldein-Rennrad entstand, würde heute klar als Crossrad einsortiert. Schmale Stollenreifen mit großem Durchmesser, breiter Lenker, Kettenschaltung und kräftige Bremsen zeichneten es aus. Wir spulen fast 30 Jahre vor … und sehen im Jahr 2013 immer noch die selben Grund-Zutaten. Und doch ist alles anders. Das Crossrad entwickelt sich immer mehr zum Spaßgerät für leichtes Gelände. In der 1200-Euro-Klasse ist Toptechnik am Start. Neun Räder im Test.
Kinder, Einkaufstaschen, Getränkekisten, Gartenabfälle: Alles mögliche kann man auch ohne Auto transportieren. Es braucht nur das richtige Rad dafür. Der Elektro-Transporter von Bluelabel erweist sich im Alltag als komfortabler und zuverlässiger Auto-Ersatz.
Nie hatte die Fahrradbranche mehr Neuheiten zu verkünden, als auf dieser Eurobike. Die weltgrößte Fahrradmesse erschlägt jeden Neubesucher mit einer Vielfalt an Informationen. Klares Zeichen einer extrem vitalen Branche. TREKKINGBIKE hat bereits im Vorfeld über die Highlights berichtet. So nutzten wir die Messe für spannende Experten-Gespräche mit den Denkern der Branche. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir in Trendberichten zusammengefasst und interessante Neuheiten gleich ausprobiert.
Wer den richtigen Sattel gefunden hat, bleibt diesem meist über Jahre treu. Doch zuvor durchlaufen viele einen langen Leidensweg. Auch wenn immer mehr Hersteller sofort Besserung versprechen, ein allgemein gültiges Patentrezept für den schmerzfreien Sattel gibt es nicht. Wer einige Grundregeln beachtet, kann die Suche nach dem passenden Sattel deutlich verkürzen.
Praktisch am Gepäckträger, stilvoll am Arbeitsplatz
Endlich bieten die Hersteller Lösungen an für den Spagat zwischen einer Radtasche und ihrem Einsatz hinterher. Die neuen Fahrradtaschen sind wie Chamäleons im Asphaltdschungel der Stadt. Während der Fahrt bieten sie durchdachte Transportlösungen und danach sind sie moderne Accessoires, denen man ihre Zweirad-Herkunft kaum ansieht. Im Test: 12 Alleskönner für Büro und Stadt.
Hochgeklappte Vorbauten, verdrehte Lenkerhörnchen, stapelweise Spacer? Die neue Komfortgeometrie von Velotraum beendet die Bastelstunde. Und sie zeigt exemplarisch, wie kompliziert der Weg zu einer neuen Rahmenform ist. Die notwendige Kombination von hohem Lenker und möglichst guten Fahreigenschaften zwang zu einem neuen Rahmendesign.
Moderne Fahrradgeschäfte, trendige Cityräder, stadtfeine Kleidung
Modische Menschen bevölkern die Radwege, Radläden werden zu Boutiquen – das Fahrrad wandelt sich zum städtischen Trendgefährt. In unserem Spezial geben zwei Trendsetter der urbanen Fahrradkultur – die Inhaber von „Stilrad“ und „Geheimrad“ – Auskunft über die Geheimnisse guten Velo-Stils.
Außerdem im Test: 8 moderne Stadträder und die neuesten Modetrends für Stadtradler.
Dicke Reifen rollen komfortabler, schneller und sicherer. Das wissen Trekkingbiker spätestens seit dem Aufkommen der Balloon-Räder 2001. Gerade wirbelt diese Erkenntnis den MTB-Markt durcheinander. Sind die neuen 29er-Hardtails auch für Tourenfahrer die bessere Wahl? TREKKINGBIKE hat in den vergangenen Jahren bereits 24 29er-Modelle getestet. Die kompletten Berichte gibt es als kostenlosen Download.
Trekkingbikes der 1000-Euro-Klasse sind 2013 die Zielgruppe der neuen SRAM Via GT. 2x10 Gänge sind genug. „Einfach schalten, bis der richtige Gang da ist“. SRAM-Marketingsprecher Dirk Belling bringt den Vorteil der neuen Trekkingrad-Gruppe Via GT auf den Punkt. Statt zwischen drei, braucht der Pilot nur noch zwischen zwei Kettenblättern wechseln, ohne auf wichtige Gänge verzichten zu müssen.
Die Elektroschaltung Di2, die sich am Rennrad bereits in der Top- und Mittelklasse-Gruppe gut verkauft, springt im kommenden Modelljahr ohne Umwege direkt ins Trekking-Segment – zur Alfine-Nabe. Kein Verschleiß, kein Kraftaufwand beim Schalten – schöne neue Elektro-Welt? Nur wenige Pressefotos und nur eine Präsentation mit dürren Fakten kündeten bei der Neuheitenvorstellung von einer überraschenden Entwicklung der Japaner.
Das Trekkingbike-Team stellt seine Lieblingsteile vor
Wenn einer eine Reise plant, dann darf nur das Beste mit auf Tour.
Die TREKKINGBIKE-Redaktion ist viel unterwegs, begutachtet, vergleicht und probiert selbst aus. Dabei bilden sich klare, persönliche Favoriten. Wir stellen diese vor:
Was leistet der Elektromotor vom Auto-Spezialisten?
Vom Einstieg des Global Player Bosch in den E-Bike-Markt versprechen sich Kenner viel. Bei Bosch in Reutlingen bei Stuttgart hat man viel Geld in die Hand genommen und den vollkommen neuen Geschäftszweig „Fahrrad-Antriebe“ auf die Räder gestellt. Nun kommen die ersten Bosch-betriebenen Bikes auf den Markt: Was können die Schwaben besser?
Genau in die Mitte zwischen Alfine 8- und Rohloff-Getriebenabe platziert Komponenten-Riese Shimano die neue Alfine-Nabe mit 11 Gängen. Fast alle Radhersteller im Schlüsseljahr 2011 haben darauf reagiert. Entsteht eine neue Fahrradklasse?
Neues Design und erweiterte Funktion kündigen die Japaner für ihre 2012er-Neuheiten jetzt schon an. Mit den aggressiveren Linien der gegenwärtigen XTR finden sich zukünftig am Bestseller XT auch einige deren technischen Merkmale. Nach den MTB-Varianten schaltet man 2012 auch im Trekking-Segment bei XT, SLX und Deore- Kombis mit 10 Ritzeln und einer montagerichtungs-gebundenen Kette. Dies soll noch flüssigere Gangwechsel, größeren Schaltkomfort und höhere Verschleißfestigkeit bringen. Die Kurbeln der Trekking- sind im Vergleich zu den MTB-Versionen mit 46/36/26- oder 44/32/22-Kettenblättern, die Schaltwerke mit der robusteren „Double Servo Panta“-Technik, die Kassetten mit 11-32, 34 oder 36 Zähnen ausgerüstet. Alle Scheibenbremsen der Gruppen XT, LX, Deore und Alfine erhalten die verbesserten ICE-Discbrakes. Die sollen die Bremskraft sogar einer regulären XTR-Scheibenbremse um 125% übertreffen. Auch die Deore wird das Jahr 2012 vollkommen neu überarbeitet erleben.
Die vollausgestatteten Räder glänzen durch vernünftigen Leichtbau
Alles drin, alles dran – aber bitte unter 15 Kilo! Das sind die Auswahlkriterien für unser Testfeld von 10 vollausgestatteten Allroundern zwischen 800 Euro und 2100 Euro. Und wirklich, das Testen war dieses Mal besonders angenehm.
2011 wird ein interessantes Fahrrad-Jahr: Schon auf den Herbstmessen haben wir einiges gefunden, das viel verspricht. Kaum sind die ersten Serienräder fertig, hat TREKKINGBIKE sie im Test. Keine Preisklassen, keine Kategorien – einfach nur gute Räder. Da riecht der Lack noch frisch …
Was leistet die stufenlose NuVinci-Nabenschaltung?
Theoretisch unendliche Gangvielfalt bietet die revolutionäre, stufenlose NuVinci-Getriebenabe aus dem kalifornischen San Diego. Wir haben die NuVinci im Batavus Ouverture Probe gefahren, erklären die Technik und geben einen ersten Fahreindruck.
Noch haben sie nur wenige im Original im Einsatz getestet, doch der Vertrauensvorschuss ist bereits enorm. Mit Einführung der neuen Alfine-11-Gang-Nabe öffnet Shimano 2011 die Tür zu einer neuen Räderklasse. Das Gehäuse der 11-Gang-Nabe hat die gleichen Dimensionen wie die 8-Gang-Nabe. Von außen ist sie nur von Insidern zu erkennen.
Fit durch den Winter mit einem winterfesten Fahrrad und Kälteschutz von Kopf bis Fuß
Schmuddelwetter, Kälte, lange Nächte. Wenig Anlass, die warme Wohnung zu verlassen. Doch der Winter hat sein frostiges Image zu unrecht. Schnee und Kälte sind kein Grund, das Fahrrad ins Winterlager zu verbannen. Richtig gerüstet müssen Sie in der kalten Jahreszeit nicht aufs Radfahren verzichten. TREKKINGBIKE sagt, wie Radfahren auch im Winter Spaß machen kann.
Routinierte Alltagsradler wissen: Wer will, kann sein Rad das ganze Jahr über benutzen. Wir haben die Winter-Radler um Ihre Tipps gebeten, wie man Kälte, Matsch und Glätte am besten widerstehen kann. Die meisten davon sind überraschend einfach und vor allem preiswert.
Ein Trost bleibt angesichts kürzerer Tage: Die Fahrradlampen sind stärker geworden! Wer jetzt auf zeitgemäße Technik umrüstet, hat monatelang Grund zur Freude. TREKKINGBIKE-Tipps zum Sehen und sichtbar sein.
Cannondales elegantes Trekkingrad wiegt nur 12,5 Kilo – mit Vollausstattung. Dadurch verführt das rassige Trekking Light zum Dauersprint – egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, der Feierabend-Runde oder auf ausgedehnten Touren mit Reisegepäck.