Radreisen in fernen Ländern sind alles andere als ein All-Inclusive-Urlaub. Selbst Teilnehmer einer Pauschalreise sollten sich mit den Gegebenheiten vertraut machen.
So paradox es klingen mag: Als Tourist auf dem Rad gilt der Gast in China und Vietnam als wunderlicher Exote. Doch mit keiner anderen Fortbewegung kommt man Land und Leuten so nahe wie beim täglichen Treten über Landstraßen – innerlich wie äußerlich.
„Planen, Planen, Planen“ – wer Kuba auf eigene Faust mit dem Rad erkunden möchte, muss nicht nur einige Brocken Spanisch sprechen. Die Vorbereitung zu Hause ist das Wichtigste überhaupt. Vor Ort sind viele Informationen nicht mehr verfügbar. Darin sind sich alle Individualisten einig. Die Orientierung ist wegen fehlender Straßenschilder schwierig, Übernachtungen sollten schon vorab gebucht sein. Selbst die Versorgung mit Lebensmitteln macht Probleme. Vieles lässt sich nur mit harten Pesos Convertibles regeln. Deshalb ist eine gut gefüllte Reisekasse Pflicht. Empfehlenswert ist deshalb, eine Tour bei einem Spezialveranstalter zu buchen. TREKKINGBIKE war mit dem Schweizer Veranstalter Bike Adventure Tours unterwegs. www.bikereisen.ch
Wer Ceylon hört, denkt zunächst an Tee und nicht ans Trekkingbike. Doch die tropische Insel überrascht Radfahrer mit zahllosen exotischen Erlebnissen. Vorausgesetzt, man kennt den Weg. Chefredakteur Tom Bierl buchte eine Individualreise mit dem Schweizer Veranstalter Bike Adventure Tours und erlebte das Land als Radfahrerparadies.