Kreta bietet Kultur und sportliche Herausforderung für Radfahrer
Wo die erste Hochkultur Europas entstand, möchte jeder Reisende einmal gewesen sein. Radfahrer, die neben schöner Landschaft, gutem Essen und sportlichen Herausforderungen auch kulturelle Ziele suchen, finden auf Griechenlands größter Insel Kreta ihr kleines Paradies. Eine Inseldurchquerung in neun Etappen.
Abenteuerliche Leser-Reise von Anna und Carsten Toll
Anna und Carsten Toll haben Wohnung und Job gekündigt und sind knapp 15 Monaten durch Europa geradelt. Damit haben Sie sich ihren Traum erfüllt. Nach 18.222 km sind sie wieder zurück in Deutschland. Mit vielen Erlebnissen und der Erkenntnis: „Es war das Beste, was wir tun konnten.“
Urlaubsplaner Tipps der Redaktion: Mittellandroute Schweiz
Auf familientauglichen Radwegen durch die Schweiz
Die Schweiz sehen und befahren ohne Ausflug in die Alpen. Die hohen Berge dienen im Mittelland nur als schöne Kulisse in der Ferne. Dafür geht es kilometerweit entlang von Seen und Flüssen, durch weite Ebenen und stille Täler, durch Städte und Dörfer. Die sanften Hügel des Oberthurgaus mit seinen Obstplantagen führen zu Thur und Töss, zu den Gewässern im Tannzapfenland. Nach den vielfältigen Stadteindrücken von Winterthur und Baden pendeln die Radreisenden durchs Aaretal, von Olten über Solothurn bis nach Biel. Von Biel gehts weiter nach Yverdon, ehe die Mittelland-Route in der Waadtländer Metropole Lausanne am Genfersee endet.
Schwedens größte Insel bietet viele Attraktionen und wenig Autoverkehr
Fast 3000 Quadratkilometer misst die flache Insel in der Ostsee, etwa 80 km vor der schwedischen Küste in der Mitte zwischen Stockholm und dem baltischen Riga. Gotland bietet bei mildem Skandinavien-Klima gute Voraussetzungen zum Radfahren, zumal auch eine 500 km lange Radroute, die Gotlandsleden, rund um die Insel führt. Jenseits der sehenswerten ehemaligen Hansestadt Visby lässt der Trubel schnell nach – wenig Autos, wenig Menschen.
Zum Radeln bietet sich die Region um Fornells an, etwa die Strecke von Es Mercadal zum Cap de Cavalleria sowie an der Südküste um die Cala Galdana. Starke Steigungen braucht der Reiseradler auf Menorca nirgendwo zu fürchten. Mit einer Ausnahme: Wer den besten Überblick über die Insel sucht, sollte sich auf einige Serpentinen und etwa 300 Höhenmeter hinauf zum Monte Toro einstellen. Etwas ganz eigenes prägt übrigens das Inselbild: die akkurat aufgeschichteten Trockensteinmauern, die Äcker und Weiden trennen. Sie sollen insgesamt 15.000 Kilometer lang sein.