Urlaubsplaner Tipps der Redaktion: Masurische Seen
Eine Tour durch die faszinierende Naturlandschaft Polens
Mit seinen Wäldern, Flüssen und unzähligen kleinen und großen Seen gilt Masuren als das beliebteste Urlaubsgebiet in Polen. Aber nur in manchen Zentren, wie Mikolajki, herrscht in der Hochsaison etwas Trubel. Ansonsten verteilen sich die Besucher in der weitläufigen und noch recht dünn besiedelten Region. Wer hier alles abradeln möchte, braucht genügend Urlaubstage. Deshalb empfiehlt sich für den Masuren-Neuling zuerst die Konzentration auf die größeren, bekannten Gewässer, d. h. den Spirding See (Jezioro Sniardwy), den Mauer See (Jezioro Mamry) und den Löwentin See (Jezioro Niegocin) an, mit Ausgangspunkt Olsztyn (Allenstein).
Die Atlantikküste Andalusiens präsentiert dem Reiseradler schier endlose Strände, weiße Dörfer, schwarze Stiere, Sherry aller Art und immer wieder dieses herrliche Licht, das der Küste ihren Namen Costa de la Luz einbrachte.
Hunderte von Kilometern durch edles Weinland und französische Hochkultur
Jardin de la France, der Garten Frankreichs, nennt sich das Loiretal. Gut zu verstehen, wenn man die vielen Obst- und Gemüsefelder sieht, während sich die Weingärten auf den ersten Blick etwas verstecken. Aber die Reben sind allgegenwärtig, oft etwas abseits des Flusses oder in den Seitentälern tragen sie die Trauben für edle Sauvignon Blanc-Weißweine und Rot- und Roséweine – meist Pinot Noir. Noch berühmter als der Wein sind die Schlösser und Burgen an der Loire. Mehr als 400 aristokratische Behausungen aus allen Epochen der europäische Kunstgeschichte seit dem Mittelalter verteilen sich über die Region, darunter einige kulturhistorisch herausragende Bauwerke, wie die Schlösser von Amboise, Blois, Chambord und Chenonceau. Und zu Wein und Schlössern führt Frankreichs best ausgebauter Radweg „La Loire à Vélo“.
Tour de France zwischen Austernbänken und Rübenäckern
Das Wetter der Bretagne ist besser als man glaubt. Wer hier mit dem Rad auf Achse ist, erfährt: Der Wind kommt nicht immer von vorn, selbst der längste Regen ist irgendwann zu Ende, und die Sonne scheint oft mehrmals täglich. Trekkingbike-Autor Tödt-Rübel folgte der strapaziösen Küstenlinie auf 650 Kilometern.
Die Inseln im Mittelmeer verwöhnen Rad-Feinschmecker
Wer Ibiza und Formentera als reinen Treffpunkt für Hippies, Partyhengste und Sonnenanbeter abstempelt, verpasst eine herrlich vielfältige Inselwelt. Ibiza hat von allem was: flache Ebenen, sanfte Hügel bis hin zu relativ gebirgigen Regionen, insbesondere im Norden und Westen der Insel. Mit diversen Steigungen sollte man also immer rechnen. Im Gegensatz dazu ist Formentera fast überall topfeben, bis auf die 2 km lange Steigung hinauf nach Es Pilar de la Mola. Die ausgeschilderten Radrouten verlaufen fast ausschließlich auf Feldwegen und ruhigen Nebenstraßen, wo gerade in der Nebensaison nur wenige Autos unterwegs sind.