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Entlastungssyndrom
Am Ende der Saison, aber auch bei verletzungsbedingter oder sonstiger Abstinenz vom Training, können Sportler, die sich an monate- oder jahrelange Aktivität gewöhnt haben, unter regelrechten Entzugserscheinungen leiden: Druckgefühle in der Brust, Kreislaufschwierigkeiten, Schwindel und Kopfschmerzen, Verdauungs- und Herzrhythmusstörungen bis hin zu Depressionen und Angstgefühlen sind nur einige der Symptome, die bei einem Entlastungssyndrom auftreten können. Grund sind vermutlich Störungen im sensiblen Gleichgewicht von Hormonen und Neurotransmittern (Nervenbotenstoffen) wie etwa Serotonin. Dieses bildet sich beim Sport vermehrt im Gehirn und kann die Stimmung beeinflussen.
Paradox: Zum Teil treten bei Entlastung genau die gleichen Symptome wie bei Übertraining auf.
Die Therapie ist beim „Sportsüchtigen“ jedoch einfach: Nimmt man wieder moderates Training auf, bilden sich die Symptome nach kurzer Zeit vollständig zurück.
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