Interview: Das neue Kappstein-Doppio-Getriebe

Kappstein-Doppio-Getriebe: So funktioniert’s

26.09.2016 Jochen Donner - Christian Gerlach, Geschäftsführer bei Kappstein erklärt das neue Planetengetribe Kappstein Doppio.
DSC05009
© Sven Pulsack
Klein, aber fein: Zwei Gänge liefert
das schmal gehaltene Planetengetriebe aus gehärtetem 42CrMoS4-Stahl.
 

Mit welcher Schaltung verträgt sich das Doppio am besten?

Die ursprüngliche Idee war, unseren 3-Gang-Pedelecmotor sinnvoll zu erweitern. Doch wir bemerkten, dass eigentlich jede Fahrradschaltung von der Doppelung ihres Spektrums profitiert. Das Doppio arbeitet perfekt mit einer Kettenschaltung zusammen. Doch Bauweise und Wartungsarmut machen es zum idealen Partner einer Nabenschaltung. 

Welche Überlegungen führten zum Übersetzungsfaktor 1,57?

Auch das hat mit der Erweiterung unseres 3-Gang-Motors zu tun: Sein Drehzahlband wird optimal erweitert, ohne Löcher oder Doppelungen zu bekommen. Auch Nexus- und Alfine-Naben basieren auf der Dreigangnabe; es ist ein willkommener Effekt, dass der Faktor 1,57 auch mit diesen Naben sehr gut harmoniert. 

Welche Wartung benötigt das Getriebe?

Alle 5000 Kilometer oder 2 Jahre sollte ein geschulter Fachhändler das Getriebe öffnen, reinigen und nachschmieren. Ansonsten ist das Gehäuse gegen Spritzwasser gedichtet und intern dauergeschmiert. Den Shifter werden wir noch so abändern, dass der Zugauslass auch die Montage zwischen Lenker- und Bremsgriff nicht stört. 

Trekkingbike-Testchef Jochen Donner konnte das neue Kappstein-Getriebe bereits Probe fahren.
Hier sein Fahrbericht

Das könnte Sie auch interessieren
Schlagwörter

Kappstein Doppio

Diese Ausgabe 4/2016 bestellen