Ratgeber: Sicher durch den Winter

Winter-Tipps

18.12.2015 Barbara Merz-Weigandt - Die kalte Jahreszeit ist kein Grund, das Fahrrad einzumotten. In diesem 16-Seiten-Spezial finden Sie die besten Tipps von überzeugten Winterradlern. Alles Wissenswerte zu Reifen, Antrieben, der richtigen Funktionsbekleidung und Fahrradpflege.
© Andrew McCandlish/Endura

Man braucht kein spezielles Rad für die kalte Jahreszeit. Doch passionierte Winter-Radler werfen bereits beim Fahrradkauf einen Blick auf wintertaugliche Details. 

Ein erstes Kriterium ist sicherlich die Schaltung: Eine Nabenschaltung bringt die meisten Vorteile mit. Sie ist am besten gegen die Witterung geschützt und kann mittels Riementransmission sogar den perfekten Winterantrieb abgeben. Bremsenseitig haben sich moderne Discbrakes bewährt. Ihre Hydraulik ist unanfällig gegen tiefe Temperaturen oder Schmutzbeschuss, die Bremswirkung liegt bei allen Wetterverhältnissen zuverlässig so hoch, wie die Bedienkräfte niedrig. Bei den Laufrädern ist vor allem wichtig, dass sie breiten Reifen Platz bieten: Je breiter, desto besser sind Grip und Spurführung an Vorder- und Hinterrad. Besonders sollten Sie auf ausreichenden Grip am Vorderrad achten. Kommt das ins Rutschen, ist ein Sturz fast unvermeidlich. Großen Durchlauf am Rahmen und unter den Radschützern brauchen auch Spike-Reifen – bei Schnee- und Eislage die allerbeste Lösung. Die Laufradgröße spielt nur eine geringe Rolle: 28- oder 29-Zöller rollen ruhiger und leichter, sind jedoch träger im Antritt und beim Lenken. 26er rollen etwas holpriger auf unebenem, vereistem Grund, bringen dafür aber einfacheres Handling. Generell gilt: Je kompakter der Rahmen, je tiefer der Schwerpunkt einstellbar ist, desto besser fährt das Bike im Winter. 

Der komplette Artikel stand in Trekkingbike-Ausgabe 6/2015. Sie können das gesamte Heft in der Trekkingbike-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop bestellen.

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